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Sieben schreckliche Seepiraten (Kritik)


Rezension von Nadine

Autor: Janisch, Heinz; Teich, Karsten

Das Buch „Sieben schreckliche Seepiraten“ ist ein Kinderbuch der anderen Art. Eine Sprachspielerei mit S trifft auf schaurig- schöne Piratenbilder. Klingt nach einer interessanten Kombination, bei deren Umsetzung leider gescheitert ist.

Susi Schwarzsäbel reist mit den singenden Piraten durch die Meere. Obwohl sie ein Mädchen ist lässt sie sich nichts sagen und steht ihren Mann unter den zig Piraten, sogar zum Trinkgelage geht sie mit. Sie segeln südwärts, sternwärts, dem Sonnenaufgang entgegen. Überallhin, Hauptsache der Ort fängt mit S an. Dabei kommen sie einem anderen Segelschiff entgegen das sie kapern wollen. Susi verdonnert alle schaurige Seemannslieder zu singen, dennoch sinkt das Schiff.

„Sieben schreckliche Seepiraten“ ist ein Kinderbuch, das nur Wörter mit dem Buchstaben S enthält- ein Sprachspiel. Es wurde sogar in einer Elternzeitung empfohlen, wegen seines sprachlich wertvollen Charakters, es sei für Kinder mit Sprachschwierigkeiten bestens geeignet. Wenn ich mir das Buch jetzt aber genauer angucke, besser gesagt, den Satzbau, sträuben sich mir die Haare. Der Satzbau ist eigentlich gar keiner, viel mehr ist es eine Aneinanderreihung von Wörtern mit S. Das ganze klingt stellenweise sehr komisch im Ohr, einfach unharmonisch und falsch. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo ich diesen Charakter suchen soll! Denn bei den Aneinanderreihungen der Wörter fehlt der Sinnzusammenhang, es ist also kein Inhalt vorhanden. Zwar ist das nicht bei jedem Sprachspiel in dem Buch, aber bei den meisten. Ich finde das verwirrt die Kinder eher, als das es sich zum eventuellen Üben eigenen könnte. Auch wenn es aus reiner Freunde und Interesse an Piratengeschichten gekauft wird, ist es mehr als enttäuschend. Zum einen, fehlt der Inhalt, es wird also keine wirkliche Geschichte erzählt. Viel mehr, werden Szenen angeschnitten. Zum anderen können Kinder den Eindruck bekommen, dass Sprache sich so anhören muss und bilden selber solche unharmonischen und falschen Sätze. Des Weiteren ist das Format unhandlich für Kinder. Es entspricht A4 im Querformat, eher noch ein bisschen größer. Daher benötigen die kleinen Kinder immer die Eltern, um sich das Buch anzugucken. Vom Vorlesen mal ganz zu schweigen. Ein winziger Pluspunkt sind hingegen die Zeichnungen. Sie sind sehr groß und detailreich. Kinder können auf den einzelnen Bildern sehr viel entdecken. Auch sind die Figuren witzig dargestellt, sehr übertrieben, aber dennoch lustig. Kindern werden sie gefallen. Aber auch dort ist kein Zusammenhang zu erkennen. Über die Qualität der Seiten allerdings lässt sich nicht meckern. Sie sind sehr dick und robust, so dass die Illustrationen gut zur Geltung kommen. Das ist aber nur ein Wehrmutstropfen. Zu dem ist der Preis ganz schön happig, für ein Buch ohne „Sinn“.

Laut Beschreibung hört sich das Buch nach sehr viel mehr an, als es dann ist, wenn man es als Leser in den Händen hält. Auch ist es nicht wirklich so lustig, wie behauptet wird. Ich würde meinen, es gibt witzigere Kinderbücher, wo sich der Kauf eindeutig mehr lohnt.

Fazit: nicht empfehlenswert!


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Aufmachung:

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Verlag:
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Infos:

Autor:

Janisch, Heinz

Co-Autor:

Teich, Karsten

Verlag:

Boje

Erschienen:

01.02.2008

Kritiker:

Nadine

Sprache:

Deutsch

ISBN oder
ProduktID:

978-3414820891

Seiten:

32

Preis:

12,90 €

Typ:

Hardcover

 

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